T-Omega Wind: neuartige schwimmende Offshore-Windturbine

T-Omega Wind Offshore Windturbine

Das US-Startup T-Omega Wind hat eine einzigartige Pyramiden-Plattform für schwimmende Offshore-Windturbinen entwickelt. Die Plattform soll die Kosten für schwimmende Offshore-Windkraftanlagen drastisch senken.

T-Omega Wind wurde 2020 von Andy Myers und Jim Papadopoulos gegründet. Im Gegensatz zu herkömmlichen schwimmenden Turbinen, die wie Eisberge konstruiert sind, nutzt das Windenergie-Startup die Tatsache, dass die Turbine auf dem Wasser schwimmt. Die Plattform hat eine pyramidenförmige Struktur mit 4 schrägen Stützen, die in einer schwimmenden Basis enden. Dies ermöglicht eine viel leichtere Konstruktion. Laut T-Omega wiegt ihre Turbine nur 20% einer herkömmlichen Anlage bei vergleichbarer Leistung.

Nach erfolgreichen Wellentank-Tests an der Universität von Strathclyde startete das Unternehmen jetzt einen 1:16-Maßstab-Demonstrator in New Bedford, Massachusetts. Der Prototyp wiegt nur 1500 Pfund und hat eine Nennleistung von 1,2 kW. Er dient dazu, die Kräfte von Wellen und Wind auf die Verankerung zu testen.

T-Omega Wind verspricht mit seiner radikal neuen Technologie eine Senkung der Stromgestehungskosten auf unter 50 USD pro MWh. Dies wäre deutlich günstiger als bestehende Technologien. Die einfache Konstruktion ermöglicht zudem eine schnelle und kostengünstige Installation mit Standard-Schiffen, ohne Spezialausrüstung. Auch Wartung und Reparatur sollen erheblich vereinfacht werden.

Sollte T-Omega Wind die hohen Erwartungen erfüllen können, wäre dies ein großer Durchbruch für die schwimmende Offshore-Windenergie. Die Technologie könnte die Energiewende erheblich beschleunigen und einen großen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten. Das Start-up hat das Potenzial, die Art und Weise wie Offshore-Windkraftanlagen gebaut werden komplett zu verändern. Die Entwicklung dieser vielversprechenden Technologie aus den USA wird daher mit Spannung verfolgt.

T-Omega Testanlage New Bedford
T-Omega Testanlage New Bedford @t-omegawind.com

Prototyp in New Bedford zu Testzwecken installiert

T-Omega Wind installierte erfolgreich einen 1:16-Maßstab-Demonstrator seiner neuartigen schwimmenden Windturbine in der Bucht von New Bedford, Massachusetts. Der 1,5 Tonnen schwere Prototyp wurde zunächst für 60 Tage errichtet, um Daten über die Einwirkung von Wellen und Wind auf die Verankerung zu sammeln.

Die Installation fand in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden statt. Der Hafen von New Bedford begrüßt solche innovativen Unternehmen, die die maritime Infrastruktur und das Knowhow vor Ort nutzen möchten. Die Gemeinde wurde vorab über das temporäre Forschungsprojekt informiert.

Nach Abschluss der Tests in New Bedford plant das amerikanische Unternehmen die Entwicklung eines Demonstrators im Maßstab 1:4, um weitere Daten für die geplante Kommerzialisierung der Technologie zu gewinnen. Mittelfristiges Ziel ist der Bau von schwimmenden Windparks mit einer Gesamtleistung von Hunderten Megawatt.

Fazit zu T-Omega Wind

T-Omega Wind verfolgt einen radikal neuen Ansatz für schwimmende Offshore-Windkraftanlagen, der das Potenzial hat, die Energiewende erheblich zu beschleunigen. Die Installation des Demonstrator-Prototyps in New Bedford ist ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur Kommerzialisierung. Die Entwicklung dieser vielversprechenden US-Technologie wird daher mit Spannung verfolgt.

Zum Anbieter: T-Omega Wind™

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